Und weil's das Kastl weis, dass ich es nicht mag, spinnt's an allen Enden und Ecken.
Jetzt mal im ernst: man verbringt zwischen 80 und 90% damit, die Übungsumgebung aufzubauen, um dann die eigentlichen Aufgaben zu erfüllen.
Irgendwie bekomm ich das Gefühl nicht los, dass wir da in einer Linux-Werbeveranstaltung sind. Mag schon sein, dass die Dinger in der Welt vielfach im Einsatz sind - in den KMU's Österreichs wird man sie aber nicht im Produktiveinsatz finden.
Die Dinger sind zwar gratis, dafür bezahlt man mit Zeit (und fluchen).
Das Schweigen auf die Frage an den Vortragenden, was er denn selbst produktiv einsetzen würde, war auch schon Antwort genug :-)
Zwischen drin gab's bei mir mal ein Motivationstief: die Nächte durch Linux-Trouble-Shooting geraubt, keine vorweihnachtliche Stimmung zu Hause - da kommt dann schnell die Frage "Warum das ganze?" in den Sinn.
Da mir kampflos Aufgeben aber nicht liegt, hieß es nochmal Zähne zusammenbeißen und durch. Große Stütze sind da die Studien-Kollegen, die schon den größeren Teil der Motivation ausmachen :-)
